Unsere Bürgermeister

Ortsgemeinde Bölsberg - Paul-Gerhard Krüger

Seit dem 25. Mai 2014 ist Paul-Gerhard Krüger der neue Ortschef der kleinen Gemeinde Bölsberg. Der ehemalige Polizeibeamte löste damit seinen Vorgänger Georg Otto nach 15 Jahren ab. Krüger blick positiv, aber auch kritisch in die Zukunft Bölsbergs, wie sein Gespräch mit der WZ deutlich macht.

Herr Krüger, was war ihre erste Amtshandlung als Bürgermeister?

Die Ernennungsurkunde der Beigeordneten zu unterzeichnen. Aber in der ersten Woche bekam ich in nur eineinhalb Stunden zwei Todesfälle gemeldet und musste mich um die Friedhofangelegenheiten kümmern. Eine Woche später gab es bereits den nächsten. Drei Todesfälle in zwei Wochen bei nur 268 Einwohnern sind einfach zu viel und kein schöner Einstieg in das Amt.

Was hat sie dazu bewogen, für das Amt zu kandidieren?

Ich habe 25 Jahre Gemeinderatspolitik betrieben. Kommunalpolitik interessiert mich schon immer. Ich bin Mitglied bei der SPD Nistertal-Unnau und dort im Ortsvorstand sowie im SPD-Gemeindeverband Bad Marienberg im Vorstand tätig. Nachdem mein Vorgänger Georg Otto nicht mehr kandiert hat, wollte ich gerne das Amt des Ortsbürgermeisters übernehmen.

Was möchten sie in den kommenden fünf Jahren in der Gemeinde erreichen?

Die Gemeinde hat keine großen Einnahmen, also sind finanziell auch keine großen Projekte möglich. In den kommenden fünf Jahren möchte ich gerne LED-Straßenbeleuchtung im Ort etablieren. Das spart Energie und Geld. Der alte Gemeinderat hat in puncto Dorfverschönerungsarbeiten, beispielsweise am Friedhof, bereits viel geleistet, ein neues Spielgerät für Kinder gekauft und neben dem Dorfgemeinschaftshaus befestigt.

Wo liegen die Stärken und wo die Schwächen Bölsbergs?

Bölsberg war einmal ein Ort, in dem Zusammenhalt großgeschrieben wurde. Die Diskussionen um das Thema Windkraft haben den Zusammenhalt leider empfindlich gestört.

Welche Rolle spielt das Thema Demografischer Wandel im Gemeinderat? Gibt es bereits Initiativen im Ort?

Insgesamt 105 der 268 Einwohner Bölsbergs sind 60 plus. Da ist das Thema Demografischer Wandel sicherlich aktuell, spezielle Initiativen gibt es aber nicht. Von Leerständen im Ortskern sind wir glücklicherweise bisher nur in geringem Maße betroffen. Wir können im Gegensatz zu anderen Ortsgemeinden noch zufrieden sein.

Wie wichtig ist ehrenamtliches Engagement in einer Ortsgemeinde wie Bölsberg?

In meinen Augen ist das sehr wichtig. Der Heimatverein 1983 ist aber leider momentan der einzige Verein bei uns. Wenn wir am dritten Sonntag im August unser traditionelles Dorffest feiern, haben wir keine Probleme damit, Helfer zu finden – aus den Reihen der Vereinsmitglieder zumindest. Ich würde mich über mehr Unterstützung seitens der Bevölkerung wirklich freuen. Zumal ein großer Teil der Veranstaltungseinnahmen an soziale Einrichtungen gespendet wird. Es wäre toll, wenn wir es schaffen würden, den Frauenchor hier bei uns in Bölsberg wieder zu beleben.

Was werden Sie anders als ihr Vorgänger Georg Otto, der 15 Jahre Bürgermeister von Bölsberg war, machen?

Was ich bereits gemacht habe, ist die Verwaltungsangelegenheiten der Gemeinde zu technisieren, alles auf Computer umzustellen. Mein Vorgänger Georg Otto war dazu aus gesundheitlichen Gründen einfach nicht in der Lage. Von den Mitarbeitern der Verbandsgemeindeverwaltung in Bad Marienberg erhalte ich in diesen Dingen, die bis dato Neuland für mich waren, viel Unterstützung und Hilfe. Die Zusammenarbeit ist sehr gut, und ich wurde als neuer Ortsbürgermeister von Bölsberg gut aufgenommen.

 

Ortsgemeinde Kirburg - Hans-Alfred Graics

Bürgermeister der Ortsgemeinde Kirburg
Vorsitzender des SPD-Gemeindeverbandes Bad Marienberg
Sprecher der SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat Bad Marienberg

Rechtspfleger Wohnhaft in Kirburg

 

Ortsgemeinde Mörlen - Thomas Ax

Zur Person 
Thomas Ax, geboren 1964, katholisch, verheiratet, zwei Kinder (17 und 11 Jahre), Kraftfahrzeugmechaniker, amtierender Ortsbürgermeister von Mörlen seit dem Jahr 2004, Ratsmitglied seit 1989, Mitglied der SPD, Mitglied in verschiedenen Ortsvereinen und der Bürgerinitiative "Rettet den Nauberg", Kassenwart des Männergesangvereins Mörlen, seit 16 Jahren Vorstandsmitglied im SPD-Ortsverein Mörlen. 

Ziele als Ortsbürgermeister 
Mörlen für alteingesessene und neue Bürger weiterhin attraktiv erhalten. Die gute Zusammenarbeit der Vereine und der beiden Kirchengemeinden unterstützen und dazu beitragen, dass die Dorffeste auch weiterhin Bestand haben. Die Gemeinde weiterhin schuldenfrei halten, trotzdem Entwicklungen im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten vorantreiben. Erhalt der öffentlichen Einrichtungen in der Gemeinde sowie deren zeitgemäße und attraktive Ausgestaltung (zum Beispiel Kindergarten, Spielplatz, Grillhütte, Bürgerhaus und alle sonstigen Freizeiteinrichtungen). Die Breitbandversorgung für einen noch schnelleren Internetzugang in der Gemeinde optimieren. Schrittweise Umsetzung des neu erstellten Dorferneuerungskonzeptes: Zum Beispiel Modernisierung des alten Ortskernes, Umgestaltung des Platzes hinter dem Bürgerhaus und so weiter. Ein offenes Ohr für die Jugend haben, sie als Chance sehen und ihr Verhalten nicht grundsätzlich negativ werten (wir waren doch alle mal jung).

Was er nicht will
Bevorteilung einzelner Bürger. Jeder Forderung nachgeben ohne Prüfung des Sachverhaltes. Interessenlose Bürger, die mit Kritik an anderen nicht sparen. Versprechungen machen, die nicht durchführbar sind. Stillstand in der Denkweise und Amtsmüdigkeit.

Politisches Motto
Zukunft kann nur gemeinsam gestaltet werden Mörlen ist l(i)ebenswert. Als Bürgermeister bin ich mir nicht zu schade, auch selbst aktiv mit anzupacken.

 

Ortsgemeinde Langenbach b.K. - Artur Schneider

Zur Person
Artur Schneider, 66 Jahre, verheiratet, zwei Kinder, Diplomingenieur, SPD-Mitglied, Ortsbürgermeister, Stellvertretender Vorsitzender des TuS Weitefeld-Langenbach, Mitglied in den übrigen örtlichen Vereinen, Mitglied im Verbandsgemeinderat und mehreren Ausschüssen.

Ziele als Ortsbürgermeister
Trotz der schwieriger werdenden finanziellen Lage der Gemeinden, weiterhin die Infrastruktur der Gemeinde verbessern, die Ziele der Fortschreibung des Dorferneuerungskonzeptes nach und nach umsetzen, den Ort für Jung und Alt, für die Gewerbetreibenden, lebenswert gestalten und erhalten. Das Miteinander zwischen den Vereinen und sonstigen Gruppierungen, aber auch der Dorfbevölkerung untereinander fördern. In zwei Jahren eine unbeschwerte und schöne 750-Jahr-Feier begehen.

Was er nicht will
Das politische Querelen oder sonstige Auseinandersetzungen in den Gemeinderat getragen werden. Unsachliche und ungerechtfertigte geübte Kritik an ehrenamtlich tätigen Bürgern.

Politisches Motto
Tolerant sein gegenüber allen Mitbürgern, besonders gegenüber den Andersdenkenden. Immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Mitmenschen haben und helfen, wo es geht. Als Bürgermeister für alle da sein.

 

Ortsgemeinde Neunkhausen - Rudi Neufurth

Bürgermeister der Ortsgemeinde Neunkhausen

Mitglied im Vorstand des SPD-Ortsvereins Mörlen
Angestellter, Wohnhaft in Neunkhausen

 

Ortsgemeinde Unnau - Uli Leukel

Bürgermeister der Ortsgemeinde Unnau

Mitglied im Kreistag des Westerwaldkreises
Mitglied im Verbandsgemeinderat Bad Marienberg
Mitglied im Vorstand des SPD-Ortsvereins Mörlen/Unnau
Polizeibeamter a.D., Wohnhaft in Unnau

 

Termine

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18.03.2019 - 22.03.2019 Sitzungswoche Deutscher Bundestag

23.03.2019, 10:00 Uhr SPD Kreisparteitag

25.03.2019, 19:00 Uhr HFA-Sitzung

01.04.2019 - 05.04.2019 Sitzungswoche Deutscher Bundestag

08.04.2019 - 12.04.2019 Sitzungswoche Deutscher Bundestag

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