Beck: "Historischer Parteitag in Hamburg"

Veröffentlicht am 26.10.2007 in SPD Bundesparteitag aktuell
Der Beifall, der aufbrandete, nachdem Kurt Beck seine Rede beendet hatte und der kein Ende nehmen wollte, lässt auf ein gutes Wahlergebnis für ihn und auf einen guten und erfolgreichen Verlauf des Parteitags schließen. Beck selbst stellte gleich zu Beginn fest, dass diesem Parteitag eine historische Dimension zukomme. Das Ringen um das Grundsatzprogramm habe die Partei weiter gebracht und die Grundsätze Solidarität, Gerechtigkeit und Freiheit seien sehr zu Recht in den Vordergrund gerückt.


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Beck kritisierte in seiner Rede die CDU auf vielen Gebieten der Regierungsarbeit. Unter anderem Schäuble wegen seiner Meinungsmache in Sachen Sicherheit, Minister Jung wegen seiner Abschussbreitschaft von Flugzeugen, in denen Unschuldige sitzen. Er ging auch darauf ein, dass die CDU Urheberrechte nicht beachte. "In der Poltik gilt, dass das Original immer besser ist als die Kopie."

Für seine Partei mahnte Beck an, die Herausforderungen der Zeit anzunehmen, das gelte fürökonomische, ökologische und sicherheitspolitische Bereiche. Beck sparte nicht mit Lob für amtierende Regierungsbeteiligte der SPD, die eine gute Arbeit in der Großen Koalition tun. Er hieß den Ausstieg aus der Atomenergie, der noch unter Kanzler Gerhard Schröder beschlossen worden war, für gut. Seine Partei stehe weiterhin zu dieser Entscheidung.

"Die Stärken der Sozialdemokratie müssen weiter gefördert werden. Wir müssen ´Nah bei den Menschen´sein, müssen wissen, was sie denken, wie ihre Wirklichkeit aussieht. Das war immer die Stärke der Sozialdemokratieund soll es auch weiterhin bleiben."

Beck forderte eine Gesellschaft ein, in der sich die Kulturen verstehen und gemeinsam entwicklen können."Wir müssen auch über Generationen hinweg denken. Was wir heute auf den Weg bringen ist morgen entscheidend für unsere Kinder. Wir müssen die Unterschiede überwinden, die Gesellschaft zusammen halten. Nicht das Recht des Stärkeren, sondern die Solidarität mit dem anderen ist das, was zählt."

Rede Kurt Beck

Stimmen zu Rede und Wahl

Generalsekretärin Heike Raab:

"Kurt Beck hat der Partei aus dem Herzen gesprochen. Er hat deutlich gemacht, dass ein soziales Deutschland nur mit der SPD machbar ist. Es war ein kämpferischer und engagierter Auftritt für den ihn der Parteitag zu recht gefeiert hat."

Landrätin Theresia Riedmaier:

"Das war eine für Beck sehr typische, nämlich ehrliche und pragmatische Rede. Die Problemfelder waren im Blick der Menschen gespiegelt. Ein Bekenntnis zu sozialer Politik."

Sabine Bätzing, MdB:

Beck hat den Spagat geschafft: Alle sind mitgenommen, jeder konnte sich in seiner Rede wiederfinden. Das gibt uns allen Kraft.

Innenminister Rheinland-Pfalz Karl Peter Bruch:

Eine prägnante Rede. Das gesamte Spektrum der Fragen dieser Zeit war abgedeckt. Beck hat die SPD in eine soziale Schwerpunktdiskussion geführt, in der sich auch Schwerpunkte aus Rheinland-Pfalz wiederfinden.

Innenstaatssekretär Roger Lewentz:

Das war ein Griff in die Ideenschmiede von Rheinland-Pfalz. Tariftreuegesetz, Mindestlohn, kostenlose Kindergartenplätze, Schulspeisung sind jetzt in die Bundephilosophie mit eingeflossen. Das tut der SPD gut und hat den Parteitag begeistert.

Lydia Westrich, MdB:

Kurt Beck ist es gelungen, der Partei wieder ein Stück Seele zurück zu geben. Das innere Herz der Partei muss wieder schlagen. Das hat Beck heute erreicht und die Menschen direkt angesprochen.

 

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