Die ehemalige Wäller-Kaserne in Westerburg wird weiter für die zivile Nachnutzung umgebaut. Hierfür stellt das Land Rheinland-Pfalz erneut Geld aus dem Haushalt zur Verfügung. Mit 600.000 Euro wird das Gelände für neue Unternehmensansiedlungen, die Erweiterung der Montessori-Schule und weitere zivile Projekte ertüchtigt.
„Die Landesregierung führ das Projekt erfolgreich fort, das zu meiner Zeit als Wirtschaftsminister begonnen wurde“, freut sich MdL Hendrik Hering über die guten Nachrichten, die ihm Wirtschaftsministerin Lemke aus Mainz zugesandt hat.
„Mit den nun bewilligten Fördergeldern werden neun Kasernengebäude zurückgebaut sowie das vorhandene Entwässerungsnetz instandgesetzt. Der Zuschuss beinhaltet auch die Finanzierung der notwendigen Planungsleistungen (Bebauungsplan, Fachplanungen, fachliche Untersuchungen)“, erläutert der Landtagsabgeordnete den Fördergrund:
Nachdem die Bundeswehr den Standort zum 31. Dezember 2007 geschlossen hatte, drohte das Gelände durch den Leerstand und durch Vandalismus zu verfallen. Durch den Einsatz des damaligen Wirtschaftsministers Hendrik Hering konnte bereits Anfang 2009 für einen Masterplan „Entwicklung und Vermarktung“ der Kaserne 12.800 Euro zur Verfügung gestellt werden. Nach intensiven Gesprächen mit dem Eigentümer Bund, vertreten durch die BimA konnte mit der TRIWO AG aus Trier einen Investor gewinnen, der zügig an die Vermarktung des rund 40 Hektar großen Geländes ging.
Im Dezember 2012 hatten dann das Wirtschaftsministerium, die Stadt Westerburg sowie die Gesellschaft für Städtebau und Konversion (GSK) einen Rahmenvertrag für die Konversion der Wäller-Kaserne unterzeichnet. Der frühere Bundeswehr-Standort wird zukünftig unter der Bezeichnung Wäller-Park geführt und soll als moderner Gewerbepark erschlossen werden.
Die Konversion startete bereits 2012. Mehrere Unternehmen siedelten sich auf der Liegenschaft an, weitere Betriebe werden folgen. Innerhalb des angrenzenden ehemaligen Standortübungsplatzes sollen großflächig regenerative Energien entstehen.