Sozialdemokraten sehen sich in ihrer Schulpolitik bestätigt

Veröffentlicht am 16.05.2008 in Pressemitteilung

Hans-Alfred GraicsDie rasant gestiegenen Schülerzahlen aus der Verbandsgemeinde Bad Marienberg, die das Abitur erlangen wollen, sind für die Marmer SPD die Bestätigung ihrer jahrelangen Bemühungen, eine gymasiale Oberstufe in Bad Marienberg einzurichten. „Die Verdopplung der Übergangszahlen zum Gymnasium seit der Inbetriebnahme des Evangelischen Gymnasiums belegen zweifellos, dass die Kinder aus unserer Region nicht dümmer sind als alle anderen. Es wurde ihnen schlichtweg erschwert und teilsweise auch verwehrt, ihr Abitur zu machen, obwohl sie die Fähigkeiten dafür mitgebracht haben,“ sagt der Vorsitzende des SPD Gemeindeverbands Bad Marienberg, der Kirburger Bürgermeister Hans-Alfred Graics. „Unser Dank gilt der Hartnäckigkeit unseres Bürgermeisters Jürgen Schmidt, der mit hohem Verhandlungsgeschick und großer Überzeugungskraft die Evangelische Kirche und die Landesregierung gegen alle Widerstände aus Montabaur und von einzelnen Personen der Bad Marienberger CDU von der Notwendigkeit eines Abiturs in Wohnortnähe überzeugt hat“, so Graics weiter.

Thomas Mockenhaupt„Wir hätten diese guten Bildungschancen für unsere Kinder allerdings schon viele Jahre früher haben können, wenn sich nicht der Landrat und die CDU ständig gegen die Einrichtung eines gymnasialen Zweigs in unserem Schulzentrum in Bad Marienberg massiv gewehrt und das Ansinnen der SPD durch den Kreistag auch mehrfach abgelehnt hätte“, ergänzt der stv. Vorsitzende der Verbandsgemeinde - SPD Thomas Mockenhaupt. „Hier wurden von der CDU aus ideologischen Gründen Fehler gemacht, die sich für einige Schülergenerationen jetzt dauerhaft negativ auswirken, da sie es deutlich schwerer haben bzw. es für sie unmöglich ist, die Hochschulreife zu erlangen. Auch die Einrichtung des 3. Zuges am Gymnasium, und somit die Möglichkeit noch mehr Kindern das Abitur heimatnah zu ermöglichen, wäre nicht so schnell erfolgt, wenn die SPD und vor allem Bürgermeister Jürgen Schmidt nicht unermüdlich in Montabaur vorgesprochen und die Kreisverwaltung von der Notwendigkeit des 3. Zuges überzeugt hätte.“

 

Twitter