Die SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat Bad Marienberg hat einen Antrag auf Prüfung der Umwandlung des bestehenden Rasenplatzes im Schulzentrum in einen modernen Kunstrasenplatz eingebracht.
Ziel des Antrags ist es, die sportlichen Rahmenbedingungen für die Schulen im Schulzentrum nachhaltig zu verbessern. Der bisherige Naturrasen stoße insbesondere bei hoher Nutzungsintensität und ungünstiger Witterung an seine Grenzen. Begrenzte Möglichkeit der Nutzung im Sportunterricht und ein hoher Pflegeaufwand sind die Nachteile eines Rasenplatzes.
„Schulsport muss nicht vom Wetter abhängen. Mit einem Kunstrasenplatz schaffen wir verlässliche Bedingungen für Unterricht, Bewegung und Gesundheit – und das ohne finanzielle Nachteile für unsere Ortsgemeinden“, betont Ratsmitglied Thomas Ax aus Mörlen.
Moderne Kunstrasenflächen sind witterungsunabhängig nutzbar und halten eine deutlich höhere Anzahl an Nutzungsstunden aus als klassische Naturrasenplätze. Dadurch könnten Sportunterricht, Ganztagsangebote, Arbeitsgemeinschaften sowie schulische Veranstaltungen zuverlässiger und planbarer durchgeführt werden.
Ein wesentlicher Bestandteil des Antrags ist die Finanzierung des Projekts. Die SPD-Fraktion setzt sich dafür ein, den Umbau vorrangig über Bundesmittel aus dem Sondervermögen, umgesetzt durch den Rheinland-Pfalz-Plan für Bildung, Klima und Infrastruktur, zu realisieren. Auf diese Weise sollen weder Ortsgemeinden finanziell belastet noch andere kommunale Projekte beeinträchtigt werden.
„Wir investieren hier nicht in Luxus, sondern in Verlässlichkeit für unsere Schulen. Ein Kunstrasenplatz bedeutet mehr Bewegung und bessere Bedingungen für unsere Kinder – fair finanziert über Bundesmittel“, so Ax weiter.
Die Verwaltung wird im nächsten Schritt beauftragt, die technischen Voraussetzungen für den Umbau zusammenzustellen sowie eine belastbare Kostenübersicht zu erarbeiten. Die Ergebnisse werden im Haupt und Finanzausschuss beraten.