Im Zuge der Diskussionen um die Fortschreibung des Flächennutzungsplans der VG Bad Marienberg wird seitens der Bürgerinitiative, die sich gegen die Windkraft positioniert hat, ein Mitglied unseres Ortsvereins auf unwürdige Art angegriffen. Dazu erklärt der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Mörlen, Thomas Mockenhaupt:
Die Mitglieder des SPD Ortsvereins Mörlen haben unser Vereinsmitglied Eberhard Strunk aus Langenbach bei Kirburg in einer Mitgliederversammlung einstimmig auf die Vorschlagsliste der SPD zur Wahl des Verbandsgemeinderats gewählt und sind zufrieden, dass die SPD in der Verbandsgemeinde Bad Marienberg unserem Vorschlag gefolgt ist und ihn ebenfalls einstimmig gewählt hat.
Wir haben mit Eberhard Strunk in unseren Reihen einen Menschen, der seit über 30 Jahren Mitglied ist, bereits Verantwortung für die SPD im Verbandsgemeinderat getragen hat und seit Jahrzehnten im Ortsgemeinderat in Langenbach ist. Als Wehrführer seiner Heimatgemeinde und als stv. Wehrführer der Feuerwehren der Verbandsgemeinde Bad Marienberg hat er sich bis zu seinem Abschied aus den Ämtern in diesem Jahr, unermüdlich für den Erfolg und eine gute Entwicklung der Wehren eingesetzt.
Wir lassen es nicht zu, dass ein angesehens Mitglied unseres Ortsvereins und ein sehr geschätzter Bürger der Gemeinde Langenbach auf diese Weise diffamiert wird. Ebenso lassen wir es nicht zu, dass erfolgreiche Ortsbürgermeister und Mitglieder des Verbandsgemeinderats, die Mitglied des SPD-Ortsvereins Mörlen sind, angefeindet und persönlich verunglimpft werden. Auch die Unterstellungen, die in den Fragen an die VG herauszulesen sind, unsere Mitglieder seien gekauft oder sonst ihrgendwie für die Windkraft beeinflusst worden, weisen wir mit Abscheu zurück.
Diskussion in der Sache und demokratische Einscheidungen begrüßen wir. Aber Stil und Anstand möchten wir bei allen Emotionen und aller Leidenschaft, die politische Entscheidungen begleiten, gewahrt wissen. Solange dies nicht gewährleistet ist, kann eine Bürgerinitiative egal wofür oder wogegen sie ist, nicht unser Ansprechpartner sein. Wir sind ziemlich sicher, dass sich die Bürgerinnen und Bürger unserer Heimat nicht auf eine soche Art und Weise vertreten lassen wollen.